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  • Mandy Schwarzenau

Wieso Ihr die Umweltsau ignorieren solltet und gerade jetzt in den Familien zusammen halten müsst.


Ich habe das Glück vieles von dem, was derzeit in unserem ach so schönen Deutschland geschieht, aus einer großen Distanz heraus zu betrachten. Ich bin ca. 10.000 km weit von meiner Heimat entfernt und manchmal sehr glücklich darüber.

Sicher gibt es jetzt den einen oder anderen Seufzer oder inneren Aufschrei,

Vaterlandsverräter, Feigling oder ähnliches bei Euch im Kopf.

Doch ich sehe das Ganze etwas differenzierter und die Gründe die mich haben gehen lassen sind nicht nur politischer Natur. 


Der Grund warum ich mal wieder froh bin, die nicht nur äußerliche Distanz aus 10.000 km Entfernung zu haben, ist ein Lied eines Kinderchores, welches vom WDR vorgeblich als Satire aufgenommen wurde.

Ich wache morgens auf und versuche es eigentlich grundsätzlich zu vermeiden den Tag mit Social Media zu beginnen. An diesem Tag jedoch scrolle ich, gegen meine guten Vorsätze, da ich ungewöhnlich zeitig wach bin, die Nachrichten oberflächlich durch und entdecke den Kinderchor.

Ich habe den Ton am Handy gar nicht an und sehe in fröhliche, enthusiastische und freudig strahlende Kinder, die mit glühendem Eifer dabei sind in einem Tonstudio ein einstudiertes Lied zum besten zu geben. Zuerst vermute ich eine schöne Weihnachtliche Aufnahme, ohne Ton aber der Text wird als Untertitel eingeblendet und ich kann den Text mitlesen.


In diesem Fall habe ich dadurch zu dieser Aufnahme eine ganz besondere Distanz und nehme es noch unvoreingenommener wahr, als wenn ich es mit Ton hören würde.

Die Münder der Kinder bewegen sich, die Augen strahlen, doch der Text passt nicht so wirklich zu dieser Zeit, wir haben gerade Weihnachten hinter uns. Als ich jedoch die Zeilen lese: „Meine Oma ist 'ne alte Umweltsau.“ bin ich plötzlich hellwach.

Was ist denn hier nur los? Ich beginne mich zu fragen wie meine Oma sich gefühlt hätte, wie meine Mutter sich fühlen würde und, naja ich vielleicht in nicht allzu ferner Zukunft?

Wieso bitteschön lässt man Kinder so ein Lied singen? Von einem öffentlich rechtlichen, vom Staat, von unseren Steuergeldern finanzierten Fernsehsender? 

Ich muss zugeben ich wollte mich nicht weiter ärgern, war froh weit weg zu sein und habe es im laufe des Tages vergessen.


Heute morgen bin ich dann auf etwas gestoßen was ich ziemlich widerwärtig finde. Ein Student des Judentums und der Philosophie, Danny Hollek, mit Twitternamen @dannytastisch vergreift sich absolut im Ton. Ehrlich, ich bin wirklich am rätseln wie man solche Gedanken in sich tragen kann und diese dann auch noch in die Welt hinausschreit. Er hat allen ernstes die Umweltsäue, die sich über das Lied aufregen als Nazisäue bezeichnet.

So weit so gut. Oder besser gesagt so schlecht. Später bin ich noch über Herrn Böhmermann gestolpert, welcher meiner Meinung nach einen Sonderstatus im mit Kot auf andere Leute schmeißen hat.

Unter anderem twittert er folgendes : „Ihr kleinen Umweltsäue würdet doch ohne mit der Wimper zu zucken einen Kinderchor alle drei Strophen des "Deutschlandliedes" singen lassen. Und zwar nicht zum Spaß.“

So jetzt bin ich fertig mit der Vorgeschichte, die Ihr wahrscheinlich sowieso mitbekommen habt. Warum ich diesen Artikel hier schreibe, in der Hoffnung ein paar Seelen zu erreichen, möchte ich hier gerne erklären.


Ein ganzes Land ist seit dem Jahr 2015, seit Öffnung der Grenzen, im Umbruch. Die Regierung hat an diesem Tag getestet wie weit sie gehen kann um, ohne Zustimmung des Volkes, der Wähler, der Steuerzahler usw., machen zu können was sie will.

Seit dem steht für viele Menschen, vor allem für viele im Osten die Welt Kopf. Immer mehr Dinge werden ohne mit der Wimper zu zucken oder auch nur mit dem Anschein eines Gewissens verabschiedet. Ich denke dabei nur an das TTIP Freihandelsabkommen, die Impfpflicht ab 2020 oder sei es die milliardenschwere Entwicklungshilfe für Indien und China.

Es formierten sich viele Bürgerproteste wie das Dresdner Vorbild Pegida, die Afd bekam immensen Zulauf, mit stetig steigenden Wahlergebnissen.

Jedoch ist inzwischen die anfängliche Euphorie, die Hoffnung das Ruder noch rumreißen zu können so langsam verflogen. Die Menschen im Land, die große Mehrzahl, bekommen nicht mehr Geld, gehen immer mehr arbeiten und zahlen jetzt auch noch eine CO2 Steuer. Gold anonym zu tauschen geht ab 2020 auch nur noch bis 2000,00 € und eine Wegzugsbesteuerung ist auch in Sack und Tüten. Es wird immer enger, ganz langsam beginnt das Wasser im Topf, in dem der Frosch sitzt, zu köcheln.


Merkt ihr was? Egal wie sehr man sich auch aufregt, abstrampelt um etwas zu bewegen, wählen geht mit der Überzeugung das Richtige zu tun, demonstrieren geht um etwas zu verändern, es bleibt alles das Gleiche!

Sie machen immer weiter und sie werden nicht aufhören. Das Land muss gespalten sein bis in die kleinste Zelle der Gemeinschaft, die Familie. Dieses Lied und die Aufregung darum, war kein Zufall. Da nützt auch keine Entschuldigung etwas, die sowieso wieder revidiert werden wird. Es ist nicht versehentlich geschehen und war sicher nicht als Satire geplant.

Oma und Enkelkinder sitzen oder saßen gerade noch unter dem Tannenbaum und werden medial gegeneinander aufgehetzt.


Ich möchte Euch die Augen öffnen und Euch den Rat geben es nicht zuzulassen. Egal auf welcher politischen Seite ihr steht. Ihr seid immer noch Oma und Enkelkind, Mutter und Tochter oder Geschwister, Eltern usw., Menschen die sich auf Augenhöhe ansehen können und die miteinander verbunden sind.

Was hier geschieht ist nur schwierig oder gar nicht inmitten des Hurrikans sichtbar. In diesem Chaos ist es jedoch wichtig in die innere Ruhe zu kommen, bevor man jemanden bezichtigt irgendeine Sau zu sein. Geht aufeinander zu! Geht auch in Euch, lasst doch die Politik sein wie sie ist. Macht nur das mit was Euch gut tut. Ihr müsst nicht gleich alles stehen lassen und weglaufen um eine räumliche Distanz zu bekommen wie ich es getan habe. Rudolf Steiner sagte einmal: „Gehe zuerst drei Schritte nach Innen und dann den nach Außen.“ Haltet es damit. Setzt euch zusammen und lasst die Medien, die Politik, die gesamte Gehirnwäsche außen vor. Gebt dem ganzen keine Aufmerksamkeit. Denn dort wo eure Aufmerksamkeit ist, dort ist auch eure Energie. Ist sie nicht bei Euch, in Eurem Herzen, bei Eurer Familie, bei euren Liebsten dann können sie mit Euch machen was sie wollen. Ihr könnt dagegen kämpfen wie ihr wollt. Im nicht kämpfen liegt die Macht! Nicht mehr gegen etwas, sondern für etwas zu sein ist die Kraft.


Ach, was ich ganz vergessen habe, natürlich habe ich mir dieses Video dann noch einmal mit Ton angesehen. Das bemerkenswerteste ist natürlich das Ende. Eine Greta Stimme wird dem kleinen Mädchen in den Mund gelegt. Mit dem satanischen Satz:

 „We will not let you get away with this.“, also zu Deutsch: „Wir werden Euch nicht damit davon kommen lassen.“

Beachtet nicht nur was sie sagen, sondern auch wie sie es sagen und was sie tun. Denn nicht an ihren Worten werdet ihr sie erkennen, sondern an ihren Taten.


Ich möchte Euch auf dem Weg ins neue Jahr 2020 noch ein Gedicht von Friedrich Schiller mitgeben. Vergesst trotz der aktuellen Zeit nicht, das wir alle sterblich sind.


Hoffnung

Es reden und träumen die Menschen viel von bessern künftigen Tagen; nach einem glücklichen, goldenen Ziel sieht man sie rennen und jagen. Die Welt wird alt und wird wieder jung, doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein, sie umflattert den fröhlichen Knaben, den Jüngling locket ihr Zauberschein, sie wird mit dem Greis nicht begraben; denn beschließt er im Grabe den müden Lauf, noch am Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf.

Es ist kein leerer, schmeichelnder Wahn, erzeugt im Gehirne des Toren, im Herzen kündet es laut sich an: zu was Besserm sind wir geboren. Und was die innere Stimme spricht, das täuscht die hoffende Seele nicht.


Umarmt Euch und lasst den Krieg im Außen, versucht zu meditieren und Eure Mitte zu finden. Lenkt Eure Energie auf die Zukunft die ihr Euch tatsächlich wünscht. Wir müssen diese Veränderungen wie eine Krankheit durchstehen und mit unseren Kräften haushalten. Doch wir leben heute, im hier und jetzt.

Das Ende ist ungewiss, doch wir sind alle miteinander verbunden, wenn wir es nicht vergessen, uns erinnern und uns nicht trennen lassen.

Gott beschütze Euch.

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